Gruppenarbeit

Oder: Der Mensch ist ein Rudeltier

 

Jugendcliquen, Jugendbanden, Jugendszenen: Eine Schweiß treibende Angelegenheit für manchen Bürger, für´s Ordnungsamt und für jeden armen Streifenpolizist! Zusammenrottung bedeutet Ärger und Lärm, vor allem wenn junge Menschen aufeinander treffen und die geliebte öffentliche Ordnung allein durch ihre Anwesenheit in großer Zahl (ab 3 Chaoten wird's brenzlig) auf den Kopf zu stellen scheinen.
Und gleichzeitig beklagen die Bundesbürger und mahnende Pädagogen, dass jeder nur noch sich selbst der nächste ist, dass die Kids, abgeschottet von der Gemeinschaft, allein im Kinderzimmer Leute tot schießen - am Computer.

 

Was haben wir dazu zu melden?
Der Mensch ist ein Rudeltier. Seit Millionen von Jahren sichert er seine Existenz durch den Schutz in der Gemeinschaft und trägt seinen Teil zum Funktionieren des Rudels bei. Sozialverhalten und Sozialverbände gibt es nicht nur bei Wölfen, sondern sollen auch jungen, erwachsenen und alten Menschen zugestanden werden.
Ein Rudel Pubertierender ist halt nur nicht so leicht mit Kaffee und Kuchen oder mit einem Sportverein zufrieden zu stellen, weil unfertige Menschen (und Tiere) mehr Platz und Experimente brauchen und manchmal einfach nur zusammen große Scheiße bauen.


Aber die gute Nachricht ist: Schon im alten Griechenland und auf der ganzen Welt waren Jugendliche von jeher eine Plage, doch die Menschheit hat es bis heute überstanden, ja hat sich sogar vervielfacht!
Wir freuen uns jedenfalls, wenn Ihr überhaupt noch Gleichgesinnte findet, wir begleiten Eure Experimente und helfen Euch, dass möglichst wenige davon in die Hose geh´n.
Also bleibt jung und trefft Euch, macht was zusammen und haltet zusammen!

 

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